Sinagoga de Santa María La Blanca

Die Synagoge Santa María la Blanca weist Charakteristiken des Mudéjar-Stils auf, der für Toledo so typisch ist. Das Gebäude wurde im 13. Jahrhundert als Synagoge erbaut, verwandelte sich im 15. Jahrhundert aber in eine Kirche. Es handelt sich um eine Hallenkirche mit fünf parallelen Schiffen, deren Höhe nach außen hin abnimmt. Die Schiffe stützen sich auf Heufeisenbögen auf achteckigen Pfeilern. All diese Strukturen sind aus verputztem und gebleichtem Ziegelstein, mit Turmhelmen mit kunstvollem Stuckwerk.

An den Wänden gibt es kunstvolle Zwickel und Säulengänge mit Blindbögen und Friesen; außerdem gibt es wunderbare Ornamente andalusischen Stils zu bewundern, die etwas moderner sind und ursprünglich sehr farbenfroh waren. Im 16. Jahrhundert wurde das Gebäude in einen Beginenhof umgewandelt. Zu dieser Zeit betraute Kardinal Silicao den Architekten Alonso Covarrubias damit, drei Kapellen im Altarraum zu bauen. Die zentrale Kapelle ist vor allem wegen ihrem Halbkreisgewölbe auf Trompen hervorzuheben. Die anderen beiden verfügen über Kuppeln auf Zwickeln.

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