Plätze

Plaza de Zocodover

Das neuralgische Zentrum Toledos, um das sich das ganze Leben in der Stadt dreht, ein Treffpunkt nicht nur für Touristen sondern auch für die Einwohner. Dieser Platz hat über die Jahrhunderte alle Völker und Kulturen gesehen, die sich in der Stadt niedergelassen haben. Die Römer benutzten den Platz als Verteidigungspunkt, da er den damals einzigen Zugang zur Stadt, den Arco de la Sangre, beschützte. Später machten ihn die Araber zu einem Viehmarkt, was immer noch die Bedeutung seines Namens ist.

Hier hat es im Laufe der Geschichte alle möglichen Veranstaltungen gegeben: Stierkämpfe, Hinrichtungen, Lanzenstechen und andere sportliche Wettkämpfe. Heute ist dieser Platz das pulsierende Zentrum der Stadt, umgeben von Cafés, Restaurants und Geschäften. Auf jeden Fall ist es ein Ort, den sich kein Besucher entgehen lassen sollte

Plaza de Santa Teresa de Jesús

Beinahe versteckt zwischen den Wänden, die ihn von dem Paseo del Recaredo trennen und wenige Meter von der Puerta del Cambrón entfernt befindet sich dieser kleiner grüne Platz, der von der Statue der Heiligen Theresa von Ávila dominiert wird. Der Platz wird von einem großen alten Haus flankiert sowie von dem Kloster San José das Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut wurde. Es beherbergte das Kloster der barfüßigen Franziskanerinnen, ein Orden, der von der Heiligen Teresa gegründet wurde. Das Kloster wird immer noch von einigen Nonnen bewohnt.

Plaza de Santa Clara

Auf diesem Platz, der sich gegenüber des Vorplatzes von Santo Domingo el Real und Santa Clara befindet, erheben sich das gleichnamige Kloster mit einem schönen auf Pfeiler gestützten Portal und der historische Palacio del Marqués de Malpica. Letzterer weist die typischen Merkmale der Renaissancebauten in Toledo auf. Der Aussichtsturm ist heute noch erhalten, doch das Gebäude wird jetzt als Verwaltungsbüro des Ministeriums für Entwicklung verwendet.

Plaza de Santa Isabel

Nur wenige Schritte von der Plaza del Ayuntamiento entfernt befindet sich dieses schöne Plätzchen, auf dem sich der gotische Eingang des Kloster Santa Isabel de los Reyes bewundern lässt, das 1477 aus zwei verschiedenen Mudéjar-Palästen aus dem 14. Jahrhundert entstand. Ebenfalls an diesem romantischen Ort gelegen ist die motzarabische Pfarre von San Antolin. Im Inneren des Klosters lassen sich Meisterwerke der zivilen Mudéjar-Architektur bewundern.

Plaza von Pozo Amargo

Der Besucher kann durch die Puerta de los Leones der Kathedrale oder durch das Rathaus auf diesen kleinen Platz gelangen, in deren Mitte sich ein historischer Brunnen ("Pozo amargo" bedeutet "bitterer Brunnen") befindet, der dem Platz auch seinen Namen gibt. Hier soll sich eine der berühmtesten Legenden der Stadt abgespielt haben, in der eine junge Jüdin durch ihre Tränen das Wasser bitter gemacht haben soll, als sie erfuhr, dass ihr Vater ihren Geliebten, der Christ war, getötet hatte.

Plaza de San Cipriano

Von dem höchsten Punkt dieses Platzes hat man eine hervorragende Aussicht auf die Dächer der Altstadt und der Kirche San Cipriano, die im 12. Jahrhundert konstruiert wurde, aus dem aber nur noch der mittelalterliche Turm erhalten ist, da sie im 17. Jahrhundert komplett umgebaut wurde.

Plaza von Capuchinas

Auf diesem Platz befindet sich ein historisches Kloster, der Convento de la Purísima Concepción. In der Osterwoche kommt es hier zu einer stillschweigenden Prozession, bei der eine geschnitzte Figur Jesu Christi durch die Stadt getragen wird. Diese faszinierende Prozession findet ab drei Uhr Nachmittag am Karfreitag statt. Es ist ein kleiner, gemütlicher Platz, der ein bisschen versteckt und nur durch eine Treppe zu erreichen ist, weshalb er für Fahrzeuge unzugänglich ist. Ein großartiger Ort, um sich zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen.

Plaza de Santo Domingo el Real

Dieser Platz ist dem Dichter Adolfo Bécquer gewidmet. Er wurde von dem großen Filmemacher Luis Buñuel oft als Hintergrund für seine Werk verwendet. Hier befindet sich außerdem das Kloster Santo Domingo el Real aus dem 16. Jahrhundert. Dessen Portikus weist einen typischen Renaissancestil auf und verfügt über vier schmale Säulen; er ist heute aber eingezäunt, damit er besser erhalten bleibt

Plaza de Barrio Nuevo

Hier soll sich früher der jüdische Markt befunden haben. Dieser moderne Platz inmitten des Judenviertels bekam seinen heutigen Namen ("Barrio nuevo" heißt "neues Viertel") nach der Vertreibung der Juden aus Spanien. Heute ist dieser Platz ein guter Ort, um sich während der Erkundung der vielen Bauwerke und Gässchen des Judenviertels etwas auszuruhen.

Plaza der Padre Juan de Mariana

Auf diesem Platz befindet sich ein kleiner Park. An der Seite erhebt sich die Kirche San Ildefonso und von ihm geht eine der engsten Straßen der Stadt ab, genannt Callejón de Orates. Es ist beeindruckend, zu beobachten, wie über den Dächern der oberste Teil des Turms der Kathedrale in den Himmel ragtl.

Plaza de San Vicente

Von Calle Alfileritos in Richtung der Kathedrale gehend, neben dem Palacio de Lorenzana, heute Sitz der Universität, findet der Reisende diesen Platz, deren Name auf die Mudéjar-Kirche San Vicente zurückgeht, die hier in Gedenken an die Reconquista am 25. Mai 1085 errichtet wurde. Besonders sehenswert ist die Apsis der Kirche, die in Toledo als "Cubillo de San Vicente" bekannt ist.

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