Mezquita de las Tornerías

Diese Moschee geht auf die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. Sie befindet sich auf dem Hügel, der im Mittelalter "Arrabal de Francos" genannt wurde, neben dem "Basar der Polierer" und oberhalb des "Basar der Wechsler"; im Herzen eines besonders regen Handelsviertels.

Die Moschee diente den Moslems als Glaubensstätte, sogar nach der Eroberung der Stadt durch Alfons XV.; sie wurde schließlich jedoch von den katholischen Königen zwischen 1498 und 1505 entweiht. Heute befindet sich hier das Zentrum für die Förderung der Handwerkskunst.

Die Moschee hat einen unregelmäßigen quadratischen Grundriss. Der Innenraum wird von vier Säulen ohne Basis in drei Schiffe geteilt, die wiederum neue quadratische Räume erzeugen. Diese Räume werden von Hohlgewölben bedeckt, ausgenommen das Mittelschiff, das ein Kreuzgewölbe aufweist. Die an den Außenwänden aneinander gereihten Bögen sind hufeisenförmig und haben viele verschiedene Größen. Auf einer Seite, die wohl der Qiba-Mauer entsprach, befand sich früher wahrscheinlich der Mihrab.

Was dieses Gebäude besonders auszeichnet, ist, dass es zwei Stöcke hat, wegen dem Höhenunterschied des Geländes. Der Eingang von der Plaza del Solarejo aus befindet sich praktisch auf gleicher Höhe wie der Saal der Moschee bzw. die Kultushalle, während der untere Stock auf die Calle Tornerías hinausgeht, und aus drei Schiffen besteht, die von halbkreisförmigen Granitbögen voneinander geteilt werden. Hier öffnet sich das Gebäude auf Wasserdepots hinaus, "Castellum acquae" genannt.

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