Iglesia de San Román

Die Kirche San Román, die auf dem zweiten der zwölf Hügel der Stadt liegt, bietet von ihrem Turm aus wundervolle Ausblicke. Das derzeitige Konzilienmuseum beherbergt in seinem Inneren westgotische Kapitelle, die das Alter der Kirche bezeugen. Es wird angenommen, dass sich an dieser Stelle früher ein römisches Gebäude, eine westgotische Kirche oder eine Moschee befand. Das heute zugängliche Gebäude ist ein gutes Beispiel für die Mudéjar-Architektur, mit drei durch Hufeisenbögen verbundenen Schiffen mit Kassettendecken. Die Hauptkapelle wurde jedoch im 16. Jahrhundert von Alonso de Covarrubias gebaut. Besonders sehenswert ist hier das Kassettengewölbe. Das Hauptaltarbild ist ein Meisterwerk von Diego de Velasco. Besonders sehenswert ist die Kirche wegen dem außerordentlich guten Zustand der romanischen Wandmalereien, die byzantinische Einflüsse aufweisen, mit hieratischen, moslemischen Figuren in den zweifarbigen Wölbungen der Bögen. Außerdem gibt es hier eine dramatische Repräsentation der Wiederauferstehung der Toten zu bewundern. Die Abbildung des Heiligen Christophorus in der Wand auf der Seite des heutigen Eingangs ist wesentlich jüngeren Datums. Als Museum beherbergt dieses wunderschöne Gebäude eine interessante Sammlung westgotischer Funde: steinerne Schmuckstücke, Grabgaben, Meisterwerke der Silber- und Goldschmiedekunst, sowie Bernsteinketten aus dem baltischen Raum. Die beeindruckendsten Ausstellungsstücke sind jedoch die Reproduktionen des berühmten Schatzes von Guarrazar, ein großartiges Beispiel großer Goldschmiedekunst unter den Königen Rekkeswinth, Sisebut und Suinthila

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