Ermita de la Virgen del Valle

Diese Wallfahrtskirche wurde im 17. Jahrhundert errichtet, jedoch später mehrmals umgebaut, weshalb sie heute über drei Kirchenschiffe verfügt, was für diese Art Bauwerk sehr ungewöhnlich ist. Die Kirche ist heute der "Jungfrau aus dem Tal" geweiht, nachdem sie früher den Apostel Petrus und den heiligen Felix ehrte. Im Inneren gibt es die kunstvoll verzierten Fliesen der Sockel und die Schmiedearbeiten Julio Pascuals zu bewundern.

Die prominente Position, die diese Meisterwerke am besten Aussichtspunkts Toledos einnehmen, lässt sich folgenden einfachen Versen des berühmten Handwerksmeisters Ruiz de Luna aus Talavera zusammenfassen:

"[.] Wenn ich dir auch klein erscheine, so bin ich doch als Wallfahrtskirche sehr groß, liegt doch der Königin, die mich bewohnt, ganz Toledo zu Füßen [.]"

Die Feierlichkeiten finden hier immer am ersten März statt und sind außerordentlich beliebt. Die Pilgerfahrt hierher stellt den Anfang der Marienfeste dar, und ist außerdem der erste Anlass, ein Essen auf dem Feld zu veranstalten, und zwar auf den um Peña del Moro gelegenen Felsen. Zu diesem Anlass beginnen auch die Passagierbootsfahrten. Die Ortsumgehung bleibt während der Festtage gesperrt. Man kommt also nur zu Fuß zu diesem Pilgerort, entweder über eine der Brücken oder wenn man den Fluss mit dem Passagierboot überquert und dann die Römerstraße hinauf geht.

Die abendliche Prozession ist eine der schwierigsten, da das Terrain sehr steil ist und ein großer Höhenunterschied zu bewältigen ist.

Die Jugendlichen verbringen dann meistens die Nacht im Freien oder in Zelten und die Mädchen, die gerne heiraten würden, läuten die Glocke der Kirche.

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