Convento de Santa Úrsula

Die erste Kirche im Mudéjar-Stil wurde 1360 erbaut. Es sind heute immer noch Reste der ursprünglichen Konstruktion erhalten. Besonders bemerkenswert ist die Holzdecke der Sakristei, mit ihrem Flechtwerk, das sich durch acht und sechzehneckige Sternformen auszeichnet, mit Kuppeln mit Stalaktitengewölben.

Die Kirche ist über das rechte Seitenschiff zugänglich, durch das schlichte Portal der Kapelle St. Nikolaus von Tolentino, die von dem wunderbaren Altarbilds von Alonso de Berruguete von 1535, "La Visitación" ("Die Heimsuchung") dominiert wird. Die zentrale Darstellung wird von zwei ovalen Gemälden flankiert, einem Portrait des Heiligen Christophorus und einem des Heiligen Antonius. Unter dem Hauptaltarbild befindet sich ein Relief der Jungfrau von Bethlehem, das wiederum von zwei Tafelbildern flankiert wird, Abbildungen von Johannes dem Täufer und dem Heiligen Sebastian. Der Leidensweg krönt den Altar.

Der Rest des Gebäudes ist im Laufe der Jahrhunderte um seine Innenhöfe herum gewachsen. Von außen ist die typisch maurische Apsis gut zu sehen. Sie ist halbkreisförmig, aus Ziegelstein, mit Zackenbögen, die weiteren Hufeisenbögen vorangestellt sind. Seit einigen Jahren befindet sich in dem Kloster ein Mädcheninternat.

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